Wie in den letzten Tagen von allen Seiten aus berichtet wurde, läuft der RC (Release Candidate) von Windows 7 in Kürze aus. Ab 15. Februar 2010 beginnen die Hinweise, zuerst einmal am Tag, ab 26. Februar dann alle vier Stunden und schließlich am 28. Februar stündlich. Mit erstem März startet Windows sich alle zwei Stunden neu (geöffnete Arbeiten/Dokumente werden nicht gespeichert). Wer noch mit dem RC arbeitet und sich für Windows 7 entschieden hat, hat die Möglichkeit auf die Finale Version umzusteigen.
Zwei verschiedene Varianten um vom RC (Ultimate 32-Bit) auf die Finale Version zu kommen habe ich getestet:
manuelle Installation
Wenn man das Setup startet hat man die Möglichkeit zwischen Upgrade und manueller Installation auszuwählen. Letzteres funktioniert problemlos, allerdings wird dabei der gesamte Festplatten Inhalt in den Windows.old Ordner verschoben. Persönliche Daten können von dort aus wiederhergestellt werden, verwendete Programme müssen allerdings neu installiert werden. Wer sich für diese Variante entscheidet, dem würde ich trotzdem empfehlen, wichtige Dateien vorher zu sichern.

Upgrade
Die Upgrade Variante funktioniert nur, wenn man auf die Windows 7 Ultimate Version upgraden will, da der Release Candidate eben Windows 7 Ultimate ist. Wählt man im Setup die Upgrade Funktion, wird man diese Meldung zu Gesicht bekommen:

Das liegt daran, dass das Setup die Build-Version überprüft und mit einer mindest-Version abgleicht. Nun gibt es aber die Möglichkeit, diese Datei zu bearbeiten um die Versionsnummer herunterzusetzen.
Dazu muss man entweder (bei einem Download von MSDN/Technet) das Image bearbeiten oder den Inhalt der DVD (am Besten auf eine andere Partition) kopieren. Voraussetzung für das Upgrade ist, dass etwa 15GB freier Speicherplatz vorhanden ist.
Wenn der Inhalt der DVD kopiert wurde, sucht man die Datei “cversion.ini” im Ordner “sources”. In dieser Datei sind zwei Einträge vorhanden, MinClient und MinServer. Nun ändert man einfach den Wert 7233.0 bei MinClient auf 7000.0. Die Datei danach speichern und das Setup (natürlich aus dem auf die Festplatte kopiertem Ordner) aufrufen. Während der Installation lässt sich jetzt das Upgrade ohne Fehlermeldung durchführen.
Ob diese Upgrade Variante allerdings Sinn macht ist fraglich. Microsoft empfiehlt sowieso eine frische Installation. Vorteil ist, dass zumindest die zwei zum Test installierten Programme Opera und Filezilla nach dem Upgrade einwandfrei funktioniert haben.




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