
Seit einer Woche hat ein neues Produkt meine, bisher kostenlose, Anti-Virus Software abgelöst. Die Firma Kaspersky war so freundlich und hat mir eine Limited Edition der Anti-Virus 2011 Software für 3 PCs zum Testen zur Verfügung gestellt. In der derzeitigen Aktion auf der Homepage des Herstellers, erhält man diese Software inklusive einer Ein-Jahres Lizenz für drei Geräte um nur 19,95€.
In meinem Artikel werde ich die Software näher Testen und meine Ergebnisse bekannt geben.
Download der kostenlose Test-Version
Installation

Schon bei der Installation von der CD aus, wird auf neuere Versionen geprüft und gegeben falls der Download zu einer neueren Version gestartet. Während des Setups wird das Betriebssystem auf bereits installierte Antiviren-Software geprüft. In meinem Fall listete das Setup AVG Free 9.0 auf und bot mir gleichzeitig die Möglichkeit an, das Programm direkt über das Setup zu deinstallieren. Nach einem Neustart und dem Fortsetzen des Setups, wurden gleich die ersten Updates heruntergeladen. Weiters wurde eine Minianwendung installiert, mit der man über nur einen Mausklick Zugriff auf den aktuellen Bericht des Programms bzw. dessen Einstellungen zugreifen kann. In den Einstellungen der Minianwendung lassen sich übrigens die Aktionen für die zwei Buttons des Gadgets bestimmen.
Features
Die erste Funktion die ich ausprobiert habe, ist die “Schwachstellensuche im System und in Programmen von Drittherstellern“. Es dauerte nicht lange und die ersten Meldungen über Schwachstellen tauchten auf. Am Ende der Suche erhält man eine Zusammenfassung über die Systemschwachstellen (z.B: Autostart von Wechseldatenträgern ist aktiviert) und betroffene Programme, wie zum Beispiel dem Adobe Reader 9.0. Mit Verknüpfungen zu detaillierteren Informationen, kann man sich die Fehlerbeschreibungen jeweils im Internet durchlesen. Beispiel: Adobe Reader / Acrobat SING “uniqueName” Buffer Overflow Vulnerability
Mithilfe der “Browser-Konfiguration” werden die Einstellungen des Internet Explorers überprüft und in einer Liste zusammengefasst. Man kann die Einstellungen auch gleich direkt ändern lassen. Hier vermisse ich allerdings eine Funktion, die auch andere Browser überprüft.
Über das Programm lässt sich auch eine “Notfall-CD” erstellen. Sie soll im Falle einer Funktionsunfähigkeit des Systems, dieses durch Booten von einer CD oder einem USB Stick wiederherstellen können. Wenn man die Software-Packet erwirbt, bekommt man diese CD (gleichzeitig Setup-CD) mitgeliefert, ob dies bei einem Online Kauf auch der Fall ist, kann ich nicht sagen. Ansonsten besteht immerhin die Möglichkeit, das .iso Abbild über einen der Kaspersky Server herunterzuladen.
Schutz-Center
Im Schutz-Center gibt es zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten für die Sicherheit des Systems und Schutz vor neuen, nicht bekannten Bedrohungen. Auch können Dateiübertragungen der bekanntesten Instant-Messaging Diensten wie ICQ, MSN, AIM, etc. aktiviert werden. Skype ist in dieser Liste allerdings nicht aufzufinden. Mit dem Mail-Anti-Virus hat man die Möglichkeit ein- und ausgehende Emails zu überprüfen sowie Anlagenfilter zu erstellen. Der Web-Anti-Virus überprüft alle Links auf einer Webseite die mit dem Internet Explorer oder Mozilla Firefox aufgerufen wird auf verdächtige- sowie Phishing-Adressen. Man hat hier auch die Möglichkeit Ausnahme-Regeln zu definieren.
Untersuchung
Zwei verschiedene Möglichkeiten bietet die Software hier, eine vollständige Systemdurchsuchung und eine Untersuchung der wichtigen Bereiche. Welche Bereiche als wichtig gelten ist zumindest direkt im Programm nicht ersichtlich. Auf der Support Seite von Kaspersky wird erwähnt, dass es sich hierbei um die Objekte, die beim Systemstart geladen werden, den Systemspeicher und die Bootsektoren der Festplatte handelt.
Updates
Laut Informationen im Internet bringt Kaspersky Lab mindestens stündlich aktualisierte Antiviren-Datenbanken heraus. Automatische Updates sind von vornherein aktiviert, der Update-Zeitplan lässt sich nach Belieben verändern oder deaktivieren indem man ihn auf Manuell stellt. Eine praktische Funktion lässt sich im Update Menü auch noch aufrufen. Dank des “Rollback zu den vorherigen Datenbanken” kann die Installation von fehlerhaften Updates rückgängig gemacht werden.
Systemintegration
Kaspersky legt sich mit einem Symbol im System-Tray ab, welches je nach Aktivität anders dargestellt wird. Parallel dazu werden im Kontextmenü die Optionen “Auf Viren untersuchen” und “In Quarantäne verschieben”, angeboten. Aufgefallen sind mir auch die PopUps die zum Beispiel erscheinen, wenn man eine Passwortgeschützte Datei mit (egal welchem) Browser herunterlädt. Natürlich kann man diese Hinweise auch deaktivieren.
Resümee
Mit Kaspersky Anti-Virus 2011 Limited Edition bekommt man zu einem günstigen Preis, drei vollwertige 1-Jahres Lizenzen. Das Programm kann auch ohne große Kenntnisse einfach bedient werden, die Funktionen werden jeweils eindeutig erklärt. Geprüft werden neben den Dateien des Systems auf Wunsch auch Dateiübertragungen von Chat-Programmen und Email Clients. Dank den Berichten hat man einen detaillierten Überblick über die jeweiligen Scans und Ergebnisse bzw. mögliche Bedrohungen.
Von manchen Anti-Virus Programmen war ich bis jetzt gewohnt, dass neben einer vollständigen Systemprüfung ein normales Arbeiten teilweise nicht mehr möglich war. Hier hat mich Kaspersky überrascht, denn man merkte von der durch die Systemprüfung entstandene Systemauslastung nichts.
Wer in kostenlose Anti-Virus Programme, aus welchem Grund auch immer, zu wenig vertrauen hat, wird beim Kauf dieses Produkts sicher nichts bereuen!
Wer sich selber ein Bild der Software machen will, kann sich kostenlos (unter Angabe einer Email Adresse) eine 30 Tage Test-Version herunterladen.
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Unglaublich informativer Bericht, ich danke. Muss man sich mal weiter mit auseinandersetzen. Die Seite ist generell informativ. Diesen Blog werde ich weiterempfehlen!
Macht weiter so!
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Super Bericht, werde mir dieses Produkt kaufen wenn mein alter Virenschutzprogramm abgelaufen ist.